
Eine langlebige Terrasse beginnt mit dem richtigen Fundament. Nach dem Ausheben und Verdichten des Baugrunds bringen wir die Tragschicht ein. Diese Schicht aus frostsicherem Schotter sorgt für die notwendige Stabilität und ist essenziell für die Entwässerung.
Im Bild sehen Sie das exakt abgezogene Planum, das die Neigung (Gefälle) bereits berücksichtigt, um Wasser vom Haus wegzuleiten und spätere Setzungen zu verhindern.
Die Stabilität der gesamten Fläche wird durch eine feste Randeinfassung gesichert. Gleichzeitig wird hier das spezielle Bettungsmaterial (oft ein feiner, wasserdurchlässiger Splitt) sichtbar. In diesem Stadium ist die Fläche fertig vorbereitet, um die Platten aufzunehmen. Die Bettung ist das Puffer- und Drainagemedium zwischen Tragschicht und Platten, das für eine gleichmäßige Auflage sorgt.
Nun beginnt die eigentliche Verlegung der Terrassenplatten. Wir verwenden Fugenkreuze, um ein gleichmäßiges Fugenbild und einen minimalen, notwendigen Abstand zwischen den Platten zu gewährleisten. Dies ist entscheidend für die Optik und ermöglicht die Ausdehnung der Platten bei Temperaturschwankungen. Die Platten werden mit größter Sorgfalt im Verband oder nach dem gewünschten Muster verlegt.
Die gesamte Fläche ist nun verlegt und die Fugenkreuze sind entfernt. Das Ergebnis ist eine ebene, großzügige Fläche, die den neuen Außenbereich des Hauses bildet. Bevor wir zur finalen Verfugung übergehen, wird die Fläche gründlich gereinigt und auf die Endbearbeitung vorbereitet. Die Ränder zeigen noch das lose Bettungsmaterial und die seitliche Drainage, die bald durch die finale Gestaltung abgedeckt wird.
Im letzten Schritt wird die Terrasse verfugt, in diesem Fall mit einem wasserdurchlässigen Fugenmaterial, um das Wachstum von Unkraut zu minimieren. Anschließend erfolgen die Anpassung der angrenzenden Grünflächen (Rasenkanten) und die Wiederherstellung der Gartenlandschaft. Die fertiggestellte Terrasse fügt sich perfekt in die Umgebung ein und bietet einen stilvollen, pflegeleichten Ort zum Entspannen.
